Heiße Tage, kühle Nächte: Das Weingut bewirtschaftet seine Rebfläche im naturnahen, integrierten Weinbau, vorwiegend bepflanzt mit Grünem Veltliner und Riesling. Die Urgesteinsböden (verwitterter Granit) geben den Weinen ihre Mineralität. Daneben hat das Mikroklima des Kremstales mit seinen großen Temperaturunterschieden entscheidenden Einfluss auf die Weine: Auf heiße Sommertage folgen Nächte, die die Kühle aus dem Waldviertel mitbringen. So können die von der Tageshitze gedehnten Beerenhäute auch die vielfältigen Aromen der kühlen Nächte aufnehmen. Die Lesezeit zieht sich etwa 1 bis 1,5 Monate hin. Mehrere Durchgänge in ein- und denselben Weingärten garantieren, dass nur die jeweils reifsten Trauben geerntet werden. Selbstverständlich von Hand. Martin Nigl: „Es ist keine Kunst, im Keller einen wuchtigen Wein mit 14 % Alkohol zu machen. Die Kunst besteht darin, einen Wein mit 12 % entstehen zu lassen, und dabei alles, was er aus dem Weingarten mitbringt, unversehrt in die Flasche zu bekommen: Frucht, Finesse, Eleganz, Dichte und Mineralität.“